Verschlackung und Übersäuerung


Die meisten Nahrungsmittel, die in den Industrieländern zu sich genommen werden, verarbeitet der Körper zu Säuren: Fleisch wird zu Harnsäure, Wein zu Gerbsäure und Zucker zu Essigsäure verstoffwechselt.



 Lebensmittel Säuren
 Fleisch und Fleischprodukte
Harnsäure
 Schweinefleich, Eier
Schwefel- Salpetersäure
 Süßwaren, Zucker, Weißmehlprodukte
Essigsure
 Süßstoff Ameisensäure
 Softdrinks Phosphorsäure
 Kaffee, Schwarzer Tee, Rotwein
Gerbsäure
 Schmerzmittel Azetylsalizylsäure
 Körperliche Überanstrengung
Milchsäure
 Bewegungsmangel Kohlensäure
 Stress, Ärger
Salzsäure


Tabelle 1: Übersicht typisch säurebildender Lebensmittel


Die drastische Zunahme dieser Säuren hat für zwei lebenswichtige Körpersysteme lebensbedrohliche Folgen:

  1. Blut:  Das Blut benötigt ein leicht alkalisches Milieu mit einem pH-Wert von 7,35-7,45, um optimal zu arbeiten. Sinkt der pH-Wert auch nur geringfügig, so wird das Blut dickflüssiger und verklumpt. Die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen sowie die Entsorgung und Ausscheidungen von Schadstoffen werden behindert. Es kommt zu einer Stauung von Giften, Säuren und Schadstoffen im Körper.

  2. Säure-Basen-Haushalt: Der Säure-Basen-Haushalt droht aus dem Gleichgewicht zu geraten. Er ist jedoch die Basis für alle Stoffwechselvorgänge und Funktionen im Körper. Beispielsweise Enzyme, Hormone und unser Immunsystem können in einem zu sauren Milieu nicht mehr funktionieren.

    Neben der Bedrohung dieser wichtigen Systeme verätzen die Säuren, Zellen, Gewebe, Organe, Knochen und Gelenke. Symptome dieser inneren Verätzungen sind Entzündungen z.B. Mandelentzündungen, Magenschleimhautentzündung und Diabetes.

Die Erhaltung der Funktionsfähigkeit von Blut und Säure-Basen-Haushalt hat oberste Priorität im Körpersystem. Der Ausfall beider Systeme wäre lebensbedrohend. Damit das auf keinen Fall passiert, ergreift der Körper Maßnahmen, um den pH-Wert in Blut und Säure-Basen-Haushalt nicht sauer werden zu lassen: Er neutralisiert die Säuren mit Hilfe von energiereichen, basenbildenden Vitalstoffen.

Neutralisierung von Säuren und ihre gesundheitlichen Folgen

Um diese Vitalstoffe vermehrt zur Verfügung zu haben, muss der Körper sie in der Regel aus den eigenen Mineralstoff-Depots abziehen. Solche Minerallager befinden sich in Haut, Haaren, Zähnen, Gelenken und Knochen.
Der Verlust der Vitalstoffe aus diesen Depots beeinträchtigt unsere Gesundheit in diesen Körperbereichen. Es
kommt zu Zahnproblemen, Haarausfall, athritischen Entzündungen und Osteoporose.
Bei der Neutralisierung der Säuren mithilfe von Vitalstoffenentstehen neutrale Salze. Diese werden in der Regel über Niere, Darm und Lunge ausgeschieden. ABER: Diese Ausscheidungsorgane können nur eine bestimmte Menge an Giften, Säuren und Neutralsalzen ausscheiden. Ist diese Kapazität erreicht, können sie keine Gifte oder Salze mehr ausscheiden, um nicht Gefahr zu laufen, ernsthafte Schaden zu erleiden. Aufgrund dieses Schutzmechanismus verstärkt der Körper die Ausscheidung über die Haut.

Auscheidungsorgan Haut
Die Haut kennt diesen Schutzmechanismus nicht und kann Gifte, Säuren und Salze in großen Mengen aus dem Körper ausscheiden. Aber die Haut zahlt einen hohen Preis. Durch die enorme Belastung an Körpergiften entstehen häufig Körpergeruch, Schwitzen, Pickel, Akne, Ekzeme, Furunkel, Schuppenflechte, Allergien, Offenes Bein oder Neurodermitis.

Pilze: Das durch die Ausscheidung saure oder sogar giftige Milieu der Haut und der Schleimhäute schafft ideale Bedingungen für die Ansiedlung von Haut- und Nagelpilzen sowie von Darm- und Scheidenpilzen. Verpilzung sind Folgen und Symptome für einen übersäuerten und vergifteten Organismus.

Verschlackung: Ursache aller Krankheiten

Gifte und Säuren, die auch nicht mehr über die Haut und Schleimhäute auszuscheiden sind, müssen im Körper bleiben. Wie bereits oben erwähnt neutralisiert der Körper sie zu Salzen. Da diese auch nur begrenzt oder gar nicht mehr ausgeschieden werden können, muss der Körper sie, gebunden an Fett und Wasser, als Schlacken ablagern.
Je nachdem wo und in welcher Menge Schlacken abgelagert werden, entstehen auf Dauer Krankheiten. Bei der "Gicht" beispielsweise handelt es sich um die Ablagerung von harnsaurem Kalzium nach jahrelangen Verzehr von zuviel tierischem Eiweiß. Bei vielen Frauen bilden sich Schlackenablerungen im Bindegewebe, die sich als Cellulite z.B. an Oberschenkel, Po und Hüfte äußert.

Vorgang der Schlackenbildung: Bildung von Neutralsalzen aus Fett und Wasser

Der Körper lagert die Schlacken nach einer "Hierarchie der Lebenswichtigkeit" ab. Sie erfolgt zunächst im Fettgewebe, dann im Bindegewebe und in der Muskulatur. Sind diese "Deponien" gefüllt, kommt es zu weiteren Ablagerungen in Gelenken, Kapseln und in den Nieren, in der Harn- und Gallenblase, später auch in Organen und zum Schluss im Herzen und Gehirn.

P. Jentschura und Josef Lohmeier sehen in dieser Verschlackung und der damit einhergehenden Vitalstoffverarmung die Ursache der meisten Krankheiten, insbesondere der Zivilisationskrankheiten Rheuma, Diabetes, Neurodermitis, Asthma, Migräne, Heuschnupfen, Allergien, Bluthochdruck, Krebs, Herz- und Kreislauferkrankungen.

Der Mitbegründer der russischen Quantenmedizin Dr. Juri Heyfetz, sagte einmal in einem Vortrag, dass der Körper heutzutage nur zwei Möglichkeiten besitzt:
Ein kurzes Leben in voller Gesundheit oder ein langes Leben in Krankheit. Da der Körper auf Überleben programmiert ist, wählt er die Krankheit.

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